Pfadabdeckung bei den Przewalski-Pferden
Damit alle sicher ins Ziel kommen, haben wir uns drei Routen mit unterschiedlichen Entfernungen ausgedacht. Das Projektmanagement passt. Routen, Treffpunkte, Zielgaststätte – alle wissen genau Bescheid. Vielleicht hat genau das am Ende alle dazu angespornt, mindestens die mittlere Variante zu machen. Die gute Nachricht: Die Pfadabdeckung war dadurch nicht gefährdet, denn die kleine Runde hatte keine eigenen Abzweigungen. 😉

Ich nehme es vorweg: Die Gruppe, die flott zu Fuß die große Runde gegangen ist, hat die Pferde gefunden. Es war fast wie bei der Fehlersuche im Unit-Test: viele Schritte, viele Pfade – aber man findet einfach nichts. Und dann ganz nebenbei, wenn man gar nicht mehr damit rechnet, wird man doch fündig.
So erging es auch einem Kollegen, der den Anschluss zur Gruppe verloren hatte und aufholen wollte. Mit Blick auf dem Boden konzentrierte er sich auf sein Ziel – Meter machen. Vollauf damit beschäftigt, erweckte er scheinbar die Aufmerksamkeit eines Pferdes, das auch keine Gruppe hatte und beschloss ihm langsam zu folgen. Ihr könnt euch seine Überraschung vorstellen, als er aufsah und seinen neuen Weggefährten erblickte:

Nach und nach trudelten wir dann in unserer Zielgaststätte ein und konnten in der Sonne ein kühles Getränk und gute Gespräche genießen. Sogar der Tischwechsel zum Essen erfüllte seinen Zweck. Wir kamen alle miteinander ins Gespräch und hatten einen wirklich schönen Abend. Da sieht man wieder: Manchmal ist weniger mehr. Teamevents brauchen kein spektakuläres Abenteuer, sondern einfach einen Grund zusammenzukommen. Den Rest füllen dann die Leute aus, vor allem, wenn man so nette Kollegen hat. Danke an euch alle für diesen schönen Tag!

